Die Wut, die bleibt
von: Mareike Fallwickl, Bühnenfassung von Jorinde Dröse und Johanna Vater (Rowohlt Verlag, Hamburg)
Ein Theaterstück über:
Rollenbilder, Elternschaft, Wut und Mut,
Care-Arbeit, Selbstermächtigung, Solidarität,
glutenfreie Kuchen, Misogynie, Bodyshaming,
Freundschaft, Vergeltung, patriarchale Strukturen,
Mütter, Frauen und Männer, die Liebe
und die Frage nach echter Gleichberechtigung
Inhalt
Mareike Fallwickl skizziert in diesem feministischen Stück auf drastische Weise, was geschieht, wenn eine erschöpfte Mutter aufgibt, beschreibt die Lücken, die sie hinterlässt und die weibliche Wut, die bleibt. Sie seziert Tabuthemen, veraltete Rollenbilder und legt den Finger in die klaffenden Wunden unserer Gesellschaft.Helene, Mutter von drei Kindern, steht beim Abendessen auf, geht zum Balkon und stürzt sich ohne ein Wort in den Tod. Die Familie ist im Schockzustand. Plötzlich fehlt ihnen alles, was sie bisher zusammengehalten hat: Liebe, Fürsorge, Sicherheit.
Helenes beste Freundin Sarah, die Helene ihrer Familie wegen zugleich beneidet und bemitleidet hat, wird in den Strudel der Trauer und des Chaos gezogen. Lola, die älteste Tochter von Helene, sucht mit ihren Freund*innen nach Möglichkeiten, mit vielfältigen Schwierigkeiten umzugehen und konzentriert sich auf das Gefühl, das am stärksten ist: Wut.
(zitiert nach Rowohlt-Verlag)
Besetzung
Darsteller
- Die weitere Besetzung wird demnächst bekanntgegeben